Vatertagswanderung durch den Teutoburger Wald

Interview mit dem Organisator der Wanderung.

Da ich leider an der Wanderung nicht teilnehmen konnte, wird dieser Bericht in der Form eines Interviews zu lesen sein. Hierzu wurde der Bbr. befragt, der maßgeblich an der Planung beteiligt war. Nach intensiven Überlegungen wurden dem Befragten sieben prickelnde Fragen gestellt, mit dem Ziel den Tag bestmöglich zu beschreiben. „Guten Tag, ich weiß nicht ob du weißt worum es geht, aber ich muss ein paar ernste Worte mit dir wechseln. Wir befinden uns hier in unserer schönen Bar. Ich habe mir diesen Ort ausgesucht, da er Platz für viele schöne Überlegungen und hoffentlich auch spannende Antworten bietet. Aus diesem Grund will ich dich heute zu der Vatertagswanderung befragen. (Reaktion: Er freut sich wie ein kleines Kind)

  1. Frage: Wie war’s denn so?

Bbr.: „Gut war’s. Trotz der geringen Beteiligung und dem anfänglichem Regen war es ein schöner Tag. Da der Regen den Untergrund sehr matschig gemacht hatte, war es nicht das beste Wanderwetter, aber wir haben das Beste daraus gemacht.“

  1. Frage: Wie kam es dazu in den Teutoburger Wald zu fahren?

Bbr. (nach reiflicher Überlegung): „ Es stand eigentlich schon seit Längerem fest. Auf der Internetseite www.teutonavigator.com habe ich nach Streckenverläufen gesucht. Da es dort jedoch keine passende gab, habe ich über Google Maps eine eigene zusammengestellt. Orientiert an einer Wanderstrecke von 20-25 km habe ich nach Bahnhof in der Nähe des Teutoburger Waldes gesucht und hab mich letztendlich für diese Strecke entschieden: Wir sind von dem Bahnhof Leopoldstal an den Externsteinen vorbei zu dem Herrmannsdenkmal gegangen. Dieser Wanderweg wird auch Herrmansweg genannt. Nach einer kurzen Pause ging es von da in Richtung Bahnhof Detmold, wo der Zug zurück nach Hannover startete.

  1. Frage: Gab es für dich persönlich einen Wegpunkt bzw. Favoriten auf dieser Strecke der dir besonders gefallen hat?

Bbr.: „ Auf jeden Fall. Die Externsteine haben mir sehr gefallen, da sie sich über Jahre hinweg zu  einer imposanten Felskombination entwickelt haben.“

  1. Frage: Wie ich euch mittlerweile kenne zwängt sich mir die Frage auf: Ist irgendetwas Unvergessliches passiert?

Bbr.: „ Wir mussten leider das Herrmannsdenkmal absperren, da wir die Vermutung hatten, dass die 30m hohe Statue ihrem Gewicht nicht mehr lange halten kann. Diese hat sich jedoch nicht bestätigt. Aber unsere Devise zu dem Zeitpunkt war: Besser Vorsicht als Nachsicht.“

  1. Frage: Mir ist zu Ohren gekommen, dass ihr dem schönen Gerstensaft die Chance verwehrt habt, maßgeblich an der Tour teilzunehmen. Jetzt ist meine Frage: Stimmt das wirklich? Und: Wie kam es dazu?

Bbr.: „Naja, ich als alter Hase habe die Wanderungen schon mehrmals mitgemacht und konnte die Erfahrung sammeln, dass Bier nicht die Optimalbesetzung ist. Das habe ich auch so im Vorhinein kommuniziert und empfohlen statt Bier, Wein zu trinken. Hat jedoch leider trotzdem nicht gereicht. Wir haben unterschätzt, dass wir doch sehr durstig sind. Die Mitbringsel haben treue Dienste erwiesen haben aber größtenteils die Hinfahrt leider nicht überlebt.“

  1. Frage: Wie bewertest du die Tatsache, dass ihr in einer Kleingruppe unterwegs wart?

Bbr.: „  Defintiv positiv. Es hat genau gepasst, da wir zu fünft nur ein NRW – Ticket kaufen mussten. (schmunzelt). Außerdem hat sich durch die kleine Anzahl die Gruppe nicht auf dem Strecke auseinandergezogen, wodurch eine schöne Atmosphäre zustande kam.“

  1. Frage: Es war ein Neofux dabei den ihr noch nicht zu gut kanntet. Hat es ihm gefallen und konnte er sich integrieren?

Bbr.: „Auf jeden Fall. Da war auf jeden Fall die kleine Gruppe von Vorteil um in besser kennenzulernen. Laut seiner eigenen Aussagen hat es auch ihm ausgesprochen gut gefallen.

  1. Frage: Würdest du, abgesehen von dem Wetter, die Strecke nochmals gehen wollen oder doch eher zu dem Schluss kommen „war ganz nett aber doch irgendwie auch nicht“?

Bbr.: „Das Wetter hat auf dafür gesorgt, dass es leider nicht so spaßig war. Ein weiterer Bbr. und ich hatten unsere Wanderschuhe aus der Bundeswehr dabei wodurch wir mit dem nassen Untergrund nicht so die Probleme hatten. Bei den anderen sah es da ein wenig anders aus (lacht). Dennoch würde ich sagen, dass man beim nächsten Mal eine andere Strecke geht, da die Vatertagswanderung es mittlerweile als Tradition ansieht, jedes Jahr eine neue Strecke zu gehen. Die Strecke war sehr hügelig, was nach mehreren Kilometern sich als sehr kräftezehrend herausstellte. Dies sollte man meiner Meinung nach in Zukunft versuchen zu verhindern. Meine Überlegungen für das nächste Jahr sind dahingehend, dass man sich überlegen könnte im Großraum Hannover zu bleiben. Dann gäbe es die Möglichkeit die Wanderung vom Haus starten und sich als Ziel einen AH zu setzen, den man dann besuchen könnte.“