Tanzkurs auf dem Haus der Teuto-Rhenania

An drei Donnerstagabenden im April und Mai traf sich die Aktivitas in weiblicher Begleitung auf dem Saal des Teutohauses, um sich das nötige Rüstzeug für den Festball zum 90. Stiftungsfest zu holen oder aufzufrischen. Kompetent begleitet wurden wir in diesen Tagen von einem Bundesbruder, der als Tanzlehrer schon viele andere Menschen vor uns dazu brachte, sich trittsicher und elegant zu zweit über das Parkett zu bewegen.Gleich am Anfang machte er uns darauf aufmerksam, dass es beim Tanzen, gerade bei den Standardtänzen, in erster Linie auf die Haltung ankommt. Wenn die Haltung stimmt, kann selbst das Tanzen des einfachen Grundschrittes von außen betrachtet als sehr anmutig und große Kunst aufgefasst werden. Dies demonstrierte er dann sofort am Beispiel des langsamen Walzers, mit dem am 15. April der Tanzkurs begann.
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Auch wenn einige Bundesbrüder zunächst noch Schwierigkeiten damit hatten, ihre Arme dauerhaft in angemessener Höhe zu halten, gelang es dann doch allen irgendwann, sich einigermaßen kunstvoll im Walzerschritt über die Tanzfläche zu bewegen. Auf diesen Walzerkenntnissen wurde im Folgenden aufgebaut, als der Wiener Walzer auf dem Programm stand, bei dem schon das eine oder andere Paar zunächst an seine Grenzen stieß. Dank der humorvollen und motivierenden Art unseres Tanzlehrers aber gelang im Laufe des Abends immer mehr und auf immer mehr Gesichtern machte sich ob der neu erlernten oder aufgefrischten Tanzfertigkeiten ein Lächeln breit.Nach dem Walzer widmeten wir uns dem Disco-Fox, ein Tanz, bei dem es nicht so sehr auf die Haltung aufkommt, was den einen oder anderen Teilnehmer des Tanzkurses aufatmen ließ. Und auch beim Disco-Fox wurde unter der fachkundigen Leitung unseres Tanzlehrers mit der Zeit der eine oder andere Tanzgott bzw. Tanzgöttin geboren. Im Lauf der drei Abende wurde für den Disco-Fox ein umfangreiches Repertoire an Tanzschritten vermittelt, um den Tanz interessanter gestalten zu können.Ein dritter Tanz wurde am zweiten Abend, dem 22. April, eingeführt, nämlich der Rumba. Der Rumba ist ein lateinamerikanischer Tanz, bei dem den Tanzpartnern ein Händchen für gefühlvolle Bewegungen in die Wiege gelegt sein sollte. Am dritten Termin, der Abend des 06. Mai, baute unser Bundesbruder, der den Tanzkurs leitete, den Rumba zum Chá-Chá-Chá aus und lehrte noch einen weiteren Schritt.An allen Abenden wiederholten wir gemeinsam mit unserer weiblichen Begleitung die gelehrten Tänze stetig, so dass die Schrittfolgen ins Blut der Teuto-Rhenanen übergingen und sie auf dem Stiftungfest, aber auch vielen weiteren Veranstaltungen der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Während einer Pause während sowie am Ende jeder Tanzstunde wurde in der Bar über das Gelernte philosophiert und schlussendlich genehmigte man sich als Belohnung ein oder zwei Biere. Als Dankeschön wurde unserem Bundesbruder für seine Mühe noch von unserem Senior ein Präsent überreicht.