Vortrag AH Dr. Johannes Hesse

Am Donnerstag, dem 05.Mai bekamen wir Besuch von einem Alten Herrn. Er ist Mitgründer einer Hilfsorganisation für die indianische Bevölkerung Paraguays aus seiner heimatlichen Kirchengemeinde. Nach einem gemütlichen gemeinsamen Grillen hörten wir einen Vortrag von ihm über seine Tätigkeiten für die „Indianerhilfe in Paraguay e.V.“.
Er begann mit einem Abriss über die Entstehung des Vereins. Ende der 70er Jahre wurde in einem Zeitungsartikel vom schwierigen Leben voller Unterdrückung und Ungerechtigkeit der indigenen Völker in einigen Teilen Paraguays berichtet. Auf diesen Bericht wurden er und seine Mitstreiter aufmerksam und erkundigten sich beim örtlichen Bischof in Paraguay, wie man den Benachteiligten helfen könne. Dieser verwies sie an eine deutsche Nonne, die bereits seit vielen Jahren in Paraguay lebte und diverse Hilfsprojekte auf die Beine gestellt hatte.

Diese Hilfsprojekte fortan zu unterstützen war das Ziel der nun 1978 gegründeten Indianerhilfe.
Unser Bundesbruder berichtete im Folgenden über verschiedene Projekte, die unterstützt und durchgeführt wurden um die Probleme der Indianer kleiner werden zu lassen. Als Beispiel sei hier genannt, dass im Nordosten Paraguays an der Grenze zu Brasilien einem indigenen Volk ihr Land von brasilianischen Großgrundbesitzern weggenommen wird, welches laut den Großgrundbesitzern herrenlos wäre. Vor Gericht wurden aber schon erste Erfolge im Kampf gegen die oftmals deutschstämmigen Großgrundbesitzer erzielt. Ebenfalls mit Unterstützung der Indianerhilfe wurden schon medizinische Angestellte bezahlt und Schulen ausgerüstet.
Mit vielen Bildern von seinen Besuchen in Paraguay würzte unser Alter Herr seinen Vortrag, der uns einen sehr guten Einblick in das Leben der Indios und die Arbeit seiner Hilfsorganisation gab. Abschließend würde er sich über jede Unterstützung freuen. Nähere Informationen gibt es unter www.indianerhilfe-paraguay.de.