Semesterabtrunk im SoSe 2009

Um das Semesterende und die damit verbundene Klausurenphase einzuläuten, trafen sich an einem schönen ersten Juli mehrere Teuto-Rhenanen und Gäste um die alterwürdige Fahne einzuhohlen. Man kann es schon als Tradition ansehen, dass der Consenior zum Essen leckere Heißwürstchen im Brötchen vorbereitete. Diese konnte man wahlweise mit Gurken, gerösteten Zwiebeln, Ketchup und Remoulade belegen. Nach dem die hungrigen Mägen gefüllt und viele Gespräche geführt wurden, gab der Hohe Senior das Zeichen zum Aufbruch zur Fahne. Als alle versammelt waren, wurde mit vereinten Kräften das Schloss am Fahnenmast entfernt und die Fahne abgenommen. Zum Ende dieses traditionellen Rituals stimmte der Hohe Senior unsere wunderschöne Farbenstrophe an, in welche die Bundesbrüder einstimmig einfielen. Nach einer kurzen Weile ging es wieder ins Haus zurück, um die trockenen Kehlen zu besänftigen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
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HCV Fußballtunier 2009

Das diesjährige HCV-Fußballturnier fand am 28.05.2009 bei strahlendem Sonnenschein und besten Platzbedingungen auf dem Sportplatz der Hermann-Löns-/Schule in der Südstadt statt. Da alle drei HCV Verbindungen mit sechs Spielern vollständige Mannschaften aufwiesen, konnte zum ersten Mal seit langem Jahren der HCV-Meister in einem regulären Turnier ermittelt werden. Nach drei Vorrundenspielen lag Teuto-Rhenania auf einem durch unentschiedene Spiele berechtigten zweiten Platz.
fussball_2.jpgErst das letzte Spiel wurde gegen die Saxo-Silesen mit 0:1 verloren. Um einen Gegner für das Finale gegen die Saxo-Silesen zu ermitteln, traten Frisen und Teutos gegeneinander im Elfmeterschießen an. Das packende Duell wurde dann mit 5:3 für die Frisen entschieden. Auch das Finale zwischen den Saxo-Silesen und Frisen war spannend und mitreißend. Nach regulärer Spielzeit stand es Unentschieden 0:0, nach Verlängerung 1:1. Also musste das seit Jahren bewehrte System des Elfmeterschießens zur Ermittlung des HCV Meisters wieder zum Einsatz kommen. Das fesselnde Elfmeterschießen gewannen schließlich die Saxo-Silesen und konnten somit nach langer Durststrecke den HCV Meister Titel für sich erringen. Um diesen Sieg gebührend zu Feiern traf man sich kurze Zeit später frisch geduscht auf dem Saxo-Silesen Haus. Gegrilltes Tier und kalter Gerstensaft erfuhren an diesem Abend großen Zuspruch, sodass eine gelungenes HCV Fußballturnier seinen guten Abschluss fand.

Himmelfahrtsschiessen

An einem wunderschönen, mit Sonnenstrahlen strotzenden Tag versammelte sich dass Cartell aus Hannover um den besten Schützen unter ihnen zu ermitteln. Auch wenn viele bis zu diesem Tag keinen einzigen Schuss abgegeben hatten, lag sofort Wettbewerbsstimmung in der Luft. In der ersten Testrunde kristallisierten sich schnell die Favoriten der AV Frisia, sowie der K.d.St.V Saxo-Silesia heraus. Ein Teuto war zu diesem Zeitpunkt nicht unter den Führenden gesichtet.Ob es an zu viel bzw zu wenig Biergenuss oder an mangelndem Können gelegen hat, darüber kann diskutiert werden.Da aber der Spielmodus vorschreibt, dass die besten Schützen der einzelnen Verbindungen sich am Schuss auf den Hirsch versuchen dürfen, war zumindest der Einzug ins Finale gesichert. So konnte die Qualifizierungsrunde zum Warmschießen genutzt werden. Mag man bisher durch Können geglänzt haben, so staunte man nicht schlecht als das Ziel im Finale nur erahnbar war und man rundherum durch scheppernde Gläser und nett gemeinte Sprüche verunsichert wurde.Der glücklichste der Finalisten war einer unserer Bbr², der mit einem gezielten aber trotzdem schlechten Schuss die Konkurrenz hinter sich lassen konnte. So lässt sich eine weitere Trophäe auf dem Konto der Teutos verbuchen.

Stiftungsfest 2009

„Alle Jahre wieder“ ist das Motto des Stiftungsfestes. So trafen sich auch dieses Jahr wieder alle um auf dem Haus der Teuto-Rhenanen zusammen zu feiern. Am 8. Mai diesen Jahres war es soweit. Der Senior lud zum Begrüßungsabend. Hierzu reichte der Fuxenstall einen kleinen Imbiss, der den kleinen Hunger vom Gerstensaft schlürfen wieder stillte. Der Abend wurde dann mit netten Gesprächen und Anekdoten zu einem gelungenen Einstieg in das Festwochenende. Am folgenden Tag fanden dann ab 10.00 Uhr die Zeit Convente statt. Zwischen der Hausvereinssitzung und dem Cumulativconvent wurden die Teilnehmer abermals durch den Fuxenstall mit einem Mittagessen versorgt. Während des Cumulativconvents wurden die Damen der AH² vom Consenior mit Kaffee und Kuchen versorgt. Anschließend fand ein Ausflug zum Rathaus in die Innenstadt Hannovers statt.
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Um 20.00 hieß es dann endlich „Silentium! Zum Einzug der Chargen, Corona hoch!“ . Eine bunte Mischung der Hannoverschen Verbindung war erschienen um mit der K.D.St.V. Teuto-Rhenania gemeinsam zu feiern. Aus dem HCV war die AV Frisia und die K.D.St.V. Saxo-Silesia vertreten, desweiteren freuten für uns auch über den Besuch der AV Gothia. Neben Bier und Gesang wurden auch 2 Burschungen vorgenommen. Getreu dem Wortlaut „Freundschaft muss die Losung heißen“ aus dem CV Bundeslied wurden noch einige Leibverhältnisse unter den Bundesbrüdern mit Zipfeln am selbigen Abend besiegelt.
Am nächsten Morgen wurde dann um 10.30 Uhr eine Messe auf unserem Saal gehalten. Unter der Leitung eines Pfarrers wurde zusammen Gesungen und Gebetet. Im Anschluss an die Messe fand dann in gewohnter Weise der Familiennachmittag im Garten statt. Neben Bier und leckeren Grillereien durfte man sich auch an so manchem Spielgerät versuchen, das die Aktivitas zur Verfügung gestellt hatte. So war das Treffen der Scheibe bei der Mohrenkopfwurfmaschine für so manchen geübten Fuß- und Handballer doch eine Herausforderung. Auch beim Heißen Draht war so manche Hand der erforderlichen Ruhe nicht gewachsen. So saß man gesellig bis zum späten Nachmittag im Garten und genoss das schöne Wetter bei vertrauter Runde.
Ich hoffe ich konnte den Bundesbrüdern die den Weg nicht zu uns aufnehmen konnten einen guten Überblick über das Wochenende verschaffen und würde mich freuen Euch auf dem nächsten Stiftungsfest begrüßen zu dürfen.

Marathon 2009

Der Hannover Marathon ist einer der größten Deutschlands und so ließen sich es die Bundesbrüder nicht nehmen um dem Spektakel an, sowie auf der Straße, teilzunehmen.
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Zwei Bbr. hatten sich für den Halbmarathon angemeldet der um 11 Uhr beginnen sollte. Auch den einen oder anderen Carteller entdeckte man auf der Strecke. Die anderen Hausbewohner zogen samt Bierbank und Sofa an die Straße und feuerten nicht nur die eigenen Läufer an, sondern machten auch den anderen tausenden Läufern Mut noch einmal richtig Gas zu geben. Die Läufer passierten das Haus nämlich in der vollen Distanz bei Kilometer 32 und in der Halben bei Kilometer 16. Man hatte also den größten Teil schon hinter sich gebracht und konnte noch aus den Kraftreserven schöpfen; die Anfeuerungen der Zuschauer taten ihr übriges. Anschließend wurde mit den beiden Läufer der Teuto-Rhenania auf dem Haus noch gemütlich gegrillt und der Sonntag im Garten ausgeklungen. Im Großen und Ganzen waren alle zufrieden, die Läufer mit Ihrer erbrachten Leistung, sowie die Zuschauer, die die Athleten anfeuern durften. Alle freuen sich schon auf das nächste Jahr, um bei schönem Wetter und kühlem Bier den Sportlern beim Schwitzen zu zusehen.

Bosseltunierteilnahme in Rietze 2009

Am 25. April diesen Jahres lud ein Bundesbruder die Aktivitas der K.D.St.V Teuto-Rhenania zu sich nach Hause ein, um am Nachmittag zusammen mit den örtlichen Dorfgemeinden und Vereinen an einem Bosselturnier teil zu nehmen. Zu sechst machten wir uns also an diesem sehr heißen und sonnigen Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr auf den Weg. Mit guter Laune und viel Vorfreude kamen wir schließlich nach ca. 45 Minuten Zugfahrt um 11:15 Uhr am Zielort an und wurden von unserem Bbr. mit dem Auto abgeholt. Bei ihm zu Hause angekommen führte er uns kurz durch Haus und Garten, um dann anschließend mit vollem Bollerwagen Richtung Dorfplatz des Nachbardorfes zu ziehen. Nachdem unser Bbr. uns dort bei der Turnierleitung als das Team „Teutos“ angemeldet hatte, blieb noch etwas Zeit die lokale Bierspezialität zu verkosten und eine Kleinigkeit zu essen. Gegen 13:30 Uhr startete dann endlich das Bosseln. Wir sind zusammen mit einem kleinen Damenverein genannt „Die Schweppies“ als eine Gruppe losgegangen. Da wir alle noch nie gebosselt hatten, zeigten uns die Schweppies bereits nach den ersten Würfen wo der Hammer hängt. Da wir nicht direkt gegen die Schweppies antraten, da diese der Damen Klasse angehörten, bestand aber kein großes Konkurrenzverhalten, sondern vielmehr freuten wir uns alle gemeinsam auf die nächste Kreuzung, da bei jeder zu passierenden Kreuzung die Sonderregel „Schnapps“ in Kraft trat. Ca. 6-7 km später kamen wir schließlich wieder in Rietze an und versammelten uns erneut mit den anderen Teams auf dem Dorfplatz.
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Frohen Mutes erwarteten wir nun die Siegerehrung. Als es letztlich soweit war, waren wir ein bisschen enttäuscht, dass es nicht für ein Pokal reichte, obwohl wir mit nur 65 Würfen knapp hinter dem Erstplatzierten mit 42 Würfen lagen. Schade war dann auch noch, dass wir nicht mal Letzter geworden sind, denn für den letzten Platz gab es immerhin den Schneckenpokal. Wenigstens hatten die Schweppies in der Damenklasse abgeräumt und den ersten Platz belegt. Nach einem letzten Gruppenfoto zusammen mit den Schweppies und Schiedsrichter Jürgen ging es dann zu Fuß wieder zurück zu unserem Bbr., wo der Abend einen würdigen Abklang beim Grillen im Garten fand. Glücklicherweise wurden genügend Schlafplätze zur Verfügung gestellt, denn Züge fuhren zu so später Stunde nicht mehr. Alles in Allem war es ein sehr gelungener Samstag. Und die Tatsache, dass wir keinen Pokal gewannen, ist daher nur ein Ansporn es nächstes Jahr erneut zu versuchen.

Semesterantrittskneipe im SoSe 2009

ankneipe.jpgWie in jedem Semester war es auch im Sommersemester 2009 an der Zeit für eine Semesterantrittskneipe. Diese fand am 18. des Monats April abends im Saal unseres Hauses statt. In geschäftiger Aufregung auf eine rege Besucheranzahl von Bundesbrüdern und alten Herren wartend, musste die Aktivitas jedoch rasch feststellen dass in diesem Jahr kein großer Ansturm auf die Kneipe stattfand. Auch waren weder Mitglieder der AV Frisia noch der K.D.St.V Saxo-Silesia in diesem Sommer anwesend, was den Einsatz einer Bierversorgung zur Freude selbiger überflüssig machte.Ein wenig enttäuscht aber nicht ohne Freude begann dann also die Kneipe und sie stand von Anfang an unter einem denkwürdigen Stern. Schon beim Einmarsch schien das Schicksal der Kneipe mehr als gewogen zu sein denn ohne Zutun begann der Barrechner, welcher als Biermusikus herangezogen worden war, wie von Zauberhand einen Marsch zu spielen. Das Schicksal lachte den Anwesenden also ins Gesicht und die kleine Runde machte die ganze Sache für alle Anwesenden zu einer gemütlichen, familiären Sache. So wurde der Abend bei Gesang, Geselligkeit und natürlich Bier doch noch zu einem vollen Erfolg und besonders die Biermimiken des Fuxenstalls werden wohl in Erinnerung bleiben. Trotz allem wurde also das Semester in adäquater Art und Weise eingeläutet, doch beherrschte die Hoffnung auf eine größere Runde im nächsten Semester die Gemüter.

HCV Vortrag auf unserem Haus

vortrag_1.jpgBereits am 16. April stand in diesem Semester die erste inhaltliche Veranstaltung in unserem Programm. Der Senior lud einen Redner ein der im Rahmen einer mit ca. 50 Gästen gut besuchten HCV Veranstaltung einen Vortrag über den Verfall der deutschen Sprache hielt.Er lehrte uns, dass die Sprache die via regia zu Kultur ist und das die deutsche Sprache laut Edda Moser im Begriff sei „wie ein krankes Tier zu verenden“. Unser Redner hielt es zudem mit dem Schriftsteller Botho Strauß, der im November 2006 ausrief: „Wir müssen die deutsche Sprache schützen wie unsere Gewässer“ und erläuterte uns anhand zahlreicher Beispiele, wovor es unsere Sprache zu schützen gilt:

„Karsten konnte gestern nicht zur Schule kommen. Das Schwein wurde geschlachtet.“
„Zukunftsprognose“
„letzte Generalprobe“
„Dann werden die Zelte aufgebaut und gegrillt“
„Trainerkarussel rollt“
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Sorge bereite ihm der schlampige Umgang mit unserer Sprache durch diejenigen, die beruflich mit Sprache umgehen und ihre Produkte mit der Sprache ‚vermarkten‘, auf dem Markt anbieten wie z.B. Politiker, Werbeexperten und Wissenschaftler. Auch hier führte er ein Beispiel an: „Wir suchen eine qualifizierte Fachkraft für ein mittelständiges Unternehmen“.
Selbstgefälligkeit, Imponiergehabe und Lässigkeit seien die eigentlichen Ursachen des Sprachverfalls. Sie führten zu Blasendeutsch, Blähsprache, Kumpeldeutsch und Schrumpfgrammatik.
Im Ergebnis müsse man das Sterben mehrerer grammatischer Kategorien feststellen: Konjunktiv, Apposition, Kongruenzgebot, Deklinationsregeln mit den Kausengeboten, Syntaxregeln, Präpositionen mit den Bindungen der Fälle.

Semesterantrunk im SoSe 2009

antrunk-sose-2009.jpgDer erste Programmpunkt im noch jungen Sommersemester 2009 war der Semesterantrunk. Dazu versammelten sich zahlreiche Teutos und Gäste auf unserem wunderschönen Verbindungshaus.Die Vorfreude auf das Semester stand allen ins Gesicht geschrieben . Beim gemütlichen Austausch in der Orient Bar gingen die Gespräche vorwiegend über die zurückliegende vorlesungsfreie Zeit, die aber nun vorbei ist. Mitte des Abends versammelten sich alle vor dem Haus und der Fahnenmast wurde heruntergekippt um die Fahne zu hissen. Nachdem der Fahnenmast samt Teuto-Rhenanen Fahne wieder in der Vertikalen stand erklang aus den versammelten Kehlen die Teuto-Rhenanen Farbenstrophe. Der Abend fand seinen gebührenden Abschluss in der Knotter Klausel, wo sich die Gespräche nun um das bevorstehende Semester und die kommenden Veranstaltungen drehten.