Semesterabkneipe

 

Um das Sommersemester 2017 angemessen enden zu lassen, wurde am 29.06.2017 die Abschlusskneipe auf dem Haus der Teutos gefeiert. Es gab wieder die allseits beliebten Rituale, die den leider wenig ansässigen Bundesbrüdern, Cartelbrüdern und Gästen jedoch eine Menge Spaß bereiteten. Ein Höhepunkt dieser Kneipe war sicherlich auch das Burschen der drei Füxe, sowie die Vergabe des Teuto-Rhenanen Bandes auf Lebenszeit an einen Bundesbruder aus Bremen.
Zuletzt wurde noch spät bis in den Morgen in der Bar weitergefeiert. Diejenigen, die sich trotz erhöhtem Konsum gewisser Getränke noch an den Abend erinnern konnten, empfanden diesen als gelungen.

HCV-Himmelfahrtsschießen

Wie jedes Jahr fand am 30.5.2017 das alljährliche HCV-Himmelfahrtschießen statt.
Friesen, Sarsis und vor allem die Teutos fanden sich zu einem gemütlichen Nachmittag im Zeichen von Bier Grillfleisch, aber vor allem dem namensgebenden Schießen zusammen. Erst wurde durch interne Diskussion und Test der eigenen Fähigkeiten der jeweils beste Schütze der einzelnen Bünde bestimmt. Eine Scheibe, geziert von einem Eber, wurde aufgestellt und nacheinander wurde geschossen. Der Teuto schütze traf am besten und doch wollten die Friesen ihre Niederlage nicht einsehen und verlangten Revanche, selbstverständlich verloren die Friesen erneut.
Stolz die Siegesscheibe in den Händen wurde der Schütze bei offenem Fenster unter dem Cantus „We are the champions“ adH kutschiert, vorbei an verdutzen Friesen und Sarsies.
Auf dem Teuto Haus traf man sich erneut und genoss Speise und Trank, sowie die ein oder andere Unterhaltung, bis auch das letzte meckernde Friesenstimmchen verklang.

Chargierfahrt München/Freising

Durch einen derzeitigen ZMer bot sich uns die Möglichkeit, bei seinem Urbund, der K.D.St.V. Agilolfia Freising, auf deren 95. Stiftungsfest zu chargieren. Schnell kristallisierte sich heraus, dass neben den drei Chargierten deutlich mehr Bundesbrüder die Fahrt gen Bayern antreten wollten und so entschlossen wir uns dazu, das verlängerte Wochenende zu nutzen und vor dem Festkommers am Samstag noch die unifreien Tage in München zu verbringen.
Am Mittwochabend fanden sich die ersten Teutos auf dem Haus ein um sich schon einmal in geselliger Runde langsam auf die lange Fahrt nach München vorzubereiten. Pünktlich um vier Uhr früh saßen dann acht Teuto-Rhenanen im Bus und fuhren gut gelaunt in Richtung bayerische Landeshauptstadt. Dort angekommen folgten wir als erstes der Einladung eines dort wohnenden alten Herrn zum Kaffeetrinken. Dieser gab die ein oder andere Anekdote aus früheren Tagen der Verbindung preis. Dort stieß ein weiterer alter Herr zu uns, welcher uns am Abend in einen Münchner Biergarten einladen wollte, auch dieser Einladung wollten wir selbstverständlich gerne folgen. So verabredeten wir uns für den frühen Abend in einem Biergarten.
Bevor es in den Biergarten ging, luden wir unser Gepäck bei der K.D.St.V. Vandalia Prag zu München ab, bei der wir netterweise übernachten konnten, dort durfte die obligatorische Anstafette natürliche nicht fehlen.
Im Biergarten verbrachten wir dann einige amüsante Stunden mit Weißbier und Brathändel. Anschließend ging es mit einem weiteren alten Herrn noch in die Münchner Innenstadt, um die Münchner Kneipen dem Teutocheck zu unterziehen. So viel sei gesagt: sie haben bestanden. Zum Abschluss des Tages gingen wir noch auf einen Absacker zur Landsmannschaft Hansea bummeln. So ging ein ereignisreicher erster Tag gemütlich zu Ende.
Freitags schliefen wir erst einmal aus und gingen dann frühstücken. Danach entschlossen wir uns, spontan dazu noch einmal den Biergarten vom Vortag aufzusuchen. Gegen Mittag brachen wir von dort zu einem weiteren Bummelgang auf und landeten bei der K.D.St.V. Albertia München, wo wir auf ein bekanntes Gesicht der AV Gothia Hannover stießen. Zusammen trank man die ein oder andere Stafette und führte gute Gespräche. Leider hatten die übrigen Verbindungen in München scheinbar nicht besonders viel Lust auf Bummelbesuch, weshalb wir uns auf wundersame Weise kurze Zeit später wieder in einem Biergarten wiederfanden. Nach einer kurzen Stärkung starteten wir einen erneuten Bummelbesuch und dieses Mal waren unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt, wir wurden bei der K.D.St.V. Rheno-Franconia München hereingelassen, so ging auch der zweite Tag in München zu ende.
Samstag früh räumten wir unser Quartier in München, bedankten uns bei unseren Gastgebern und brachen auf in Richtung Freising. Dort angekommen entschloss sich unsere Chargierabordnung dazu, erstmal das Hotel aufzusuchen, während der Rest zum Agilolfenturm aufbrach. Dort wurden wir herzlichst Empfangen und anschließend zu unserer Unterkunft gebracht. Anschließend bummelten wir noch ein wenig durch Freising, bevor wir uns für den Kommers fertigmachten und zum Gasthaus aufbrachen. Beim Kommers konnten wir auch noch drei weitere Teutos begrüßen, einen alten Herrn, welcher ebenfalls ein Band der Agilolfen sein Eigen nennt und zwei Aktive, welche parallel zu uns mit der Visurgis Bremen anreisten, so dass insgesamt elf Teutos in Freising waren, eine Zahl die sich sehen lassen kann.
Den darauffolgenden Kommers kann man als sehr gelungen beschreiben. Ein besonderes Highlight war sicherlich unser Gastgeschenk, ein Bügelbrett, welches teilweise für Irritation sorgte, jedoch lediglich bis wir anschließend wieder auf dem Turm waren und das Bügelbrett gebührend einweihten. So ging auch dieser Abend feuchtfröhlich bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Am Sonntag stand dann die Kirche und anschließend die Prozession auf dem Programm. Danach ging es noch gemeinsam in einen freisinger Biergarten bevor wir uns verabschiedeten und die Heimreise antraten und nachts gegen 1:30 wieder hannoveraner Boden erreichten.

Festkommers zum 97. Stiftungsfest

Am 20. Mai 2017 feierte die Teuto Rhenania als Höhepunkt ihres 97. Stiftungsfestes ihren Festkommers. Um 20 Uhr trafen sich traditionell die Damen, Freunde der Verbindung, Alten Herren und Aktiven auf dem Haus der Teuto-Rhenanen zusammen. Neben dem Präsidium der Teuto-Rhenania chargierten Delegationen der KTV Visurgis zu Bremen, K.D.St.V. Saxo-Silesia zu Hannover, sowie der AV Frisia zu Hannover ein. In seiner Festrede gab der hohe Senior in humorvoller Art und Weise einen Einblick in den schwierigen Alltag eines Seniors. Neben der vielen Schwierigkeiten und Möglichkeiten, die ein Seniorat zu bieten hat, sprach unser hoher X eine Appell an alle aus, die kommenden Seniores, gerade wenn es sich dabei um jüngere Bundesbrüder handeln sollte, mit Rat und vor allen Dingen Tat zu unterstützen.
Unseren Damen schien die Rede besonders gut gefallen zu haben, sodass sie sich kurzer Hand entschieden, dem Senior eine Riesenleinwand mit dem Wappen der Teuto-Rhenania zu schenken, die das glanzvolle Haus der Teuto-Rhenania weiter ausschmücken soll. Im Eifer des Gefechts etwas verblüfft, nahm er das Geschenk dankend an, sprach aber nach dem Festkommers im Namen der gesamten Verbindung erneut einen großen Dank aus.
Im Anschluss des kurzen, aber knackigen Kommerses, fand bis in die frühen Morgenstunden der Ausklang statt, für den der Fuxenstall eine Kleinigkeit zu essen vorbereitet hatte.
Alles in allem war es ein gemütlicher Kommers in geselliger Runde, den keiner ohne ein Lächeln im Gesicht verlassen hat.

Ü80 oder 1001 Couleursemester!

Welches Geschenk kann einem sehr lieben Bundesbruder, der sich zudem um unsere KDStV Teuto-Rhenania sehr verdient gemacht hat, zum 90. Geburtstag gemacht werden? Vor dieser Herausforderung stand unser Philistersenior.
Nach einiger Überlegung beschloss dieser, gemeinsame Zeit mit den Bundesbrüdern auf unserem Verbindungshaus zu schenken. Aufgrund der Hindernisse einer Reise nach Hannover wurde in Abstimmung mit dem Jubilar beschlossen, diesen in seiner Heimat in Harsewinkel zu besuchen. Unser Philistersenior lud somit die über 80-jährigen Bundesbrüder der Teuto-Rhenania und deren Damen nach Harsewinkel, genauer in die Alte Abtei Marienfeld, ein. Die Resonanz war außerordentlich. Zum Teil von weit her reisten die Bundesbrüder und Damen an.
Für mich, als derzeitigem Fuxmajor und somit noch jungem Studenten war es sehr bewegend, diese Gemeinschaft erleben zu dürfen. Nach einer Führung durch die über 800 Jahre alte Kirche des ehemaligen Zisterzienser-Klosters Marienfeld zeigte unser Verbindungsarchivar alte Fotos aus der Aktivenzeit unserer Ü80-Bundesbrüder. Durch die damit einhergehenden Gespräche und Erinnerungen erfuhr ich vieles über die Zeit der Wiederbegründung und die schwierigen Umstände nach dem zweiten Weltkrieg. Vor allem wurde mir aber deutlich, dass Freundschaft die Bundesbrüder verbindet – ein Leben lang, durch Höhen und Tiefen.
Schon oft habe ich mich gefragt, was die Mitgliedschaft in einer CV-Verbindung ausmacht. Mit meinem Studium lege ich die Grundlage für das Berufsleben und vielleicht wirtschaftlichen Erfolg. Die Freundschaften fürs Leben kann ich im CV finden.
Den Initiatoren, allen voran dem Jubilar, danke ich für einen unvergesslichen und nachahmenswerten Tag!

HCV-Vortrag

Am 26. April lud der CV-Zirkel Hannover zu einem weiteren Vortrag. Es sollte das erste Mal in der jüngeren Zeit sein, dass auch im Sommersemester ein HCV-Vortrag auf einem der Häuser der aktiven Verbindungen ausgerichtet wurde. Neben einigen Alten Herren und Damen hatten auch viele Aktive der AV Frisia den Weg auf unser Teuto-Rhenanen-Haus gefunden, auf welchem der Vortrag um 19:00 Uhr beginnen sollte. Der HCV-Vortrag hatte zum Thema: „800 Jahre Studentengesang – Geschichte in Liedern, Lieder in Geschichten“.
Der Vortragende war kein anderer als Prof. Raimund Lang, österreichischer Schauspieler, Moderator, Synchronsprecher und Studentenhistoriker. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv wissenschaftlich mit studentischem Liedgut auseinandergesetzt und diverse Vorträge zu diesem Thema gehalten. Nach der Begrüßung durch unseren Senior und den Vorsitzenden des CV-Zirkels Hannover, der den Vortragenden kurz vorstellte, begann der Vortrag.
Prof. Lang berichtete über die Anfänge des studentischen Gesangs und wie dieser auch von bekannten klassischen Komponisten aufgegriffen wurde. Außerdem konnten wir uns durch mitgebrachte Hörbeispiele in die Zeit der entsprechenden Stücke versetzen. Auch uns bekannte Lieder, welche wir heute noch auf Kneipen singen, waren bei den Hörbeispielen dabei. So referierte Prof. Lang uns beispielsweise zum allseits beliebten Cantus „Burschen heraus“, dass dieser seinen Ursprung in einem gleichlautenden Ruf hat, den Studenten ausriefen, wenn einer von ihnen angegriffen wurde und zur Folge hatte, dass alle Studenten zu den Waffen griffen um ihresgleichen vor dem Angreifer zu verteidigen. Der Vortrag war sehr informativ und durch die Hörbeispiele kurzweilig gestaltet, so merkten wir kaum, dass die Vortragszeit volle zwei Stunden betrug.
Im Anschluss an den Vortrag konnte bei einem kleinen Imbiss – bereitet durch unsere Fuxia – und einem kühlen Bier und vielen verschiedenen Ohrwürmern weiter diskutiert werden.

Springbreak

Der zweite Donnerstag des Sommersemesters; nach einem gemütlichen Antrunk, was gibt es da besseres als das Sommersemester mit einer zünftigen Party zu begrüßen. Soweit der Gedankengang unseres Seniors. Auch ein Motto war schnell gefunden; „Springbreak“, ganz passend zum Semesterstart.
Das hieß es natürlich im Vorfeld für angebrachte Dekoration und passende Getränke zu sorgen. Die Aktiven waren also voll beschäftigt; vom Aufblasen der Plastikpalme bis zum Zubereiten von Sangria und Mexikaner.
Doch auch alle Vorbereitungen sind irgendwann abgeschlossen, es kam der Abend der Party. Nachdem es ruhig losging, nahm die Feier ab 21 Uhr Fahrt auf, bis dann der Saal fast völlig gefüllt war. Und dann ging es natürlich vor sich wie üblich; es wurde getrunken, gefeiert, getanzt, bis die letzten Feierwütigen irgendwann am frühen Morgen vom ersten Tageslicht überrascht wurden.
Alles in allem ein Erfolg, wenn man mal von den ernüchterten Gesichtern der Bundesbrüder absieht, als es um das Aufräumen ging. Insbesondere wenn man bedenkt, dass wir nicht die einzigen waren, die dieses günstige Datum ergriffen und eine Feier steigen ließen; so hatten wir doch reichlich Konkurrenz, gegen die es sich durchzusetzen galt.

Semesterantrunk

Der Semesterantrunk war auch dieses Jahr wieder der erste Programmpunkt der Teutos. Nachdem das Semester offiziell mit dem Hissen der Fahne und dem Singen der Teuto-Rhenania Farbenstrophe eingeläutet wurde, wurde noch bis spät in die Nacht bei Bier und Hotdogs in der Bar über das vergangene Semester gesprochen.